Tätigkeitsbericht 2025

sozB – Schule für Sozialbegleitung

Vorwort der Präsidentin Susanna Rusca

Für den Vorstand und unser engagiertes Team der Schule, liegt die beste Ausbildung unserer Teilnehmenden an erster Stelle. So galt im Jahr 2025 unsere Aufmerksamkeit der weiteren Professionalisierung der Führungsstruktur der Schule und der Weiterentwicklung der Bildungsangebote. Das Engagement der bisherigen und der neuen Ausbildungs-/Lehrgangsverantwortlichen spiegelt sich unter anderem auch darin, dass unsere Klassen gut gefüllt sind.

Zudem wurde die Infrastruktur der Schule modernisiert und es gelang uns, die Schule wieder auf eine solide finanzielle Grundlage zu stellen.

Der Vorstand konnte auf die verlässliche Arbeit der Geschäftsführung und seinem Team zählen, so dass wir uns mehr unserer eigentlichen strategischen Kernaufgabe widmen konnten. Unsere Vorstandsarbeit bestand nicht nur darin, kurzfristige betriebswirtschaftliche Massnahmen zu treffen, sondern auch unseren Blick auf nachhaltige Entwicklung und fachliche Qualität zu richten. So hat der Vorstand anlässlich einer Retraite den Startschuss für die Strategie-Diskussion 2026+ gegeben, dies mit dem Ziel, sowohl der Schule als auch den Mitarbeitenden und Teilnehmenden eine langfristige und sichere Perspektive zu gewährleisten.

Dank

Im Namen des Vorstands bedanke ich mich bei unserem Geschäftsführer Yohan Mirza, welcher umsichtig und mit effizienter Arbeitsweise die Geschäfte führt. Auch geht der Dank an die tragenden Kräfte unserer Schule - den Bildungsfachpersonen und der Schulverwaltung, welche mit grossem Engagement einen reibungslosen Schulalltag gewährleisten. Danken möchten wir auch unserem langjährigen Lehrgangsverantwortlichen für den Lehrgang Sozialbegleitung, Herrn Ady Baur. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Weg nur das Beste.

Ein herzlicher Dank geht auch an meine Kolleginnen und meinen Kollegen im Vorstand für den konstruktiven Austausch im Gremium, die gute Zusammenarbeit und den unermüdlichen Einsatz.

Wichtig ist uns auch, den Arbeitgebenden unserer Teilnehmenden, welche einen massgebenden Ausbildungsbeitrag leisten, für ihre Bemühungen und das uns entgegengebrachte Vertrauen zu danken.

Ausblick

Nach 24 Jahren als Präsidentin der Schule für Sozialbegleitung habe ich mich entschieden, das Präsidialamt per Anfang 2026 in neue Hände zu geben. Ich werde nun als Vorstandsmitglied der Schule weiterhin zur Seite stehen. Der Vorstand konnte für die Aufgabe als neue Präsidentin unser Vorstandsmitglied, Frau Lucia Schmid-Cestone gewinnen. Ich wünsche ihr bei der Wahrnehmung ihrer neuen Aufgabe viel Erfolg und freue mich auf die weitere gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Susanna Rusca, Präsidentin

Lucia Schmid-Cestone stellt sich vor und verdankt die bisherige Präsidentin

Mit der Vision "Menschen bestärken - bewegte Leben gut begleiten" trifft die Schule für Sozialbegleitung meine Wertehaltung und bietet uns allen eine gute Grundlage für unser Engagement. Gerne möchte ich meine Begeisterung, mein Fachwissen und meine Energie für dieses Ziel einbringen und als Präsidentin der Schule für Sozialbegleitung für die Fachleute, die sich im Alltag dieser Aufgabe stellen, einstehen.

Der Einsatz für Menschen in besonderen Lebenslagen, sie auf dem Weg zu einem möglichst selbstbestimmten Leben zu begleiten, hat mein ganzes Berufsleben geprägt.

Von der Sonderpädagogik herkommend, habe ich viele Jahre die Leitung einer trikantonalen Sonderschule in der Nordwest-Schweiz und anschliessend 10 Jahre die Geschäftsleitung von Espoir, dem grössten Anbieter für die Begleitung von Pflegekindern und Familienbegleitungen in Zürich, innegehabt. Zudem habe ich mich stets auch ehrenamtlich in verschiedenen Vorständen engagiert, wie im Vorstand einer Hochschule in der Ostschweiz und zuletzt auch im Vorstand der sozB.

Für das mir entgegenbrachte Vertrauen bedanke ich mich herzlich und freue mich auf die gute Zusammenarbeit.

Verdankung

Noch vor meinem eigentlichen Amtsantritt fällt mir anlässlich der Mitgliederversammlung 2026 die Aufgabe zu, unsere langjährige und hochverdiente Präsidentin, Frau Susanna Rusca, als Präsidentin zu verabschieden.

Dies ist, liebe Susanna, für alle ein mit Wehmut gefüllter Moment. Wie wir alle wissen, ist es ein Ding der Unmöglichkeit, all deine Verdienste für die sozB aufzulisten. Dank deinem menschlichen und fachlichen Feingespür hast du es vermocht, die Geschicke, die Entwicklung und Positionierung der Schule für Sozialbegleitung in die Zukunft zu führen. Nicht nur innerhalb der Schule, sondern auch von unseren Partnerorganisationen und den Behörden wurdest du für deine fachlichen und menschlichen Kompetenzen sehr geschätzt. Auch der Vorstand ist froh, dass du uns mit deinem grossen Schatz an Erfahrung und Wissen weiterhin im Gremium unterstützt.

Es ist mir eine Ehre, dir liebe Susanna, im Namen des Vorstandes, der Schule und der Vereinsmitglieder, für deinen unermüdlichen bisherigen und zukünftigen Einsatz ganz herzlich zu danken.

Lucia Schmid-Cestone

 

Die neuen Vorstandsmitglieder

Pam Hügli

Ich bin Marketing- und Kommunikationsexpertin mit Fokus auf strategische Markenführung und Weiterentwicklung von Organisationen, sowie Studiengangleiterin und Dozentin in der Erwachsenenbildung.

Mein Engagement im Vorstand der Schule für Sozialbegleitung ist eine bewusste Entscheidung: Ich möchte etwas zurückgeben und einen Beitrag zu einer Bildungsarbeit leisten, die gesellschaftlich Wirkung entfaltet.

Dilani Bolt

Mein Name ist Dilani Bolt. Ich bin Gründerin und Inhaberin von Humania Care, einem Kompetenzzentrum für Sozialpsychiatrie mit rund 90 Wohnplätzen im Raum Glattal. In meiner Rolle verantworte ich die strategische und operative Führung und entwickle unsere Angebote kontinuierlich weiter – praxisnah und ausgerichtet an den Bedürfnissen unserer Klientinnen, Klienten und Partner.

Ausbildung & Nachwuchsförderung

Die Ausbildung zukünftiger Fachpersonen liegt mir besonders am Herzen. Als Praxisausbildungsort setze ich mich für eine enge Verbindung von Theorie und gelebter Praxis ein.

Branchenengagement

Zudem engagiere ich mich im Vorstand von P-ART, dem Branchenverband für Dienstleister für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, dabei setze ich mich für Qualität, Innovation und die Weiterentwicklung der Branche ein

Eine Mitarbeit im Vorstand der Schule für Sozialbegleitung würde mich sehr freuen. Ich möchte meine Erfahrung gezielt einbringen und Bildungsangebote aktiv, praxisnah und zukunftsgerichtet mitgestalten.

Weiterbildung

Aktuell erweitere ich mein Wissen mit dem DAS MedLaw an der Universität Zürich und verbinde dabei soziale, unternehmerische und rechtliche Perspektiven.

Persönliches

Privat bin ich verheiratet, Mutter eines Teenagers und lebe mit zwei Hunden. Mit viel unternehmerischer Leidenschaft führe ich zudem einen Trachtenshop und eine Brauerei.

Meike Blumenschein

Über mich

Ich bringe langjährige Erfahrung im HR-Umfeld mit, mit einem Schwerpunkt in Change Management und Organisationsentwicklung sowie in der Führung von Transformationsprojekten. In meiner beruflichen Laufbahn habe ich internationale Transformationsprojekte geleitet, Teams aufgebaut und Mitarbeitende durch Veränderungsprozesse begleitet.

Was mich dabei besonders prägt, ist mein Interesse an Menschen und daran, wie Zusammenarbeit gut gelingt – gerade in anspruchsvollen und sich verändernden Situationen. Wichtig ist mir dabei ein respektvoller und offener Umgang auf Augenhöhe.

Ich bewege mich gerne an der Schnittstelle von Strategie und Umsetzung und bringe Erfahrung in der Weiterentwicklung von Organisationen, insbesondere in der Gestaltung effizienter Prozesse, moderner Arbeitsformen und wirksamer Lern- und Entwicklungsformate mit.

Meine akademische Grundlage bildet ein EMBA in International Management sowie ein Bachelorstudium in Sozialpolitik und Kriminologie. Ergänzend bilde ich mich kontinuierlich in den Bereichen Führung, Kommunikation und Erwachsenenbildung weiter.

Mein Interesse an sozialen Themen spiegelt sich auch in meinem ehrenamtlichen Engagement wider, unter anderem im Justizvollzug sowie in internationalen Hilfsprojekten.

Motivation für mein Engagement im Vorstand der Schule für Sozialbegleitung

Die Schule für Sozialbegleitung überzeugt mich, weil sie Menschen für Berufe qualifiziert, die in unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnen – und dies praxisnah, kompetent und auf Augenhöhe. Die Kombination aus fundierter Ausbildung und klarer Ausrichtung auf die Praxis finde ich besonders wertvoll.

Was mich besonders anspricht, ist die direkte Wirkung der Arbeit: Menschen werden befähigt, andere Menschen in anspruchsvollen Lebenssituationen zu unterstützen und zu begleiten. Diese Verbindung von Fachlichkeit und menschlicher Wirkung überzeugt mich sehr.

Ich möchte meine Erfahrung gezielt einbringen und die Schule aktiv mitgestalten. Dabei gilt es, die bestehenden Stärken – wie die Praxisnähe, die hohe Ausbildungsqualität und die Vermittlung gesellschaftlich relevanter Kompetenzen – weiterzuführen und die Schule zugleich zukunftsfähig auszurichten.